
Die MINT-Labs bieten zwei 3D-Druck-Leihboxen an, die von Schulklassen, Bildungsgruppen und anderen Interessierten ausgeliehen werden können.
Diese Anleitung hilft dir beim Einstieg – mit grundlegenden Schritten, Tipps und Erklärungen.
Bevor du drucken kannst, brauchst du ein passendes 3D-Modell.
Es gibt grundsätzlich zwei Wege, um an Modelle zu kommen:
Es gibt zahlreiche Plattformen, auf denen du kostenlose oder kostenpflichtige 3D-Modelle findest:
Hier kannst du STL- oder 3MF-Dateien direkt herunterladen und anschließend im Slicer öffnen. Hier kannst du STL- oder 3MF-Dateien direkt herunterladen und anschließend im Slicer öffnen. Wir verwenden hier den Slicer namens “Bambu Studio”. Du findest ihn in der Taskleiste (grünes Symbol).
Wenn du eigene Ideen umsetzen möchtest, kannst du 3D-Modelle auch selbst konstruieren.
Hier einige Programme mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad und Funktionsumfang:
Bevor du ein Modell drucken kannst, muss es in ein für den 3D-Drucker verständliches Format umgewandelt werden.
Dafür nutzt man eine sogenannte Slicer-Software – in unserem Fall Bambu Studio.
Beim Slicen wird das 3D-Modell in viele dünne Schichten unterteilt, die der Drucker nacheinander aufbaut.
Das sind die wichtigsten Parameter, die du vor dem Druck prüfen solltest

Links im Menü unter „Project Filaments“ kannst du das gewünschte Material auswählen.
Für die Leihboxen wird PLA verwendet (Eintrag: Generic / PLA).
Andere Materialien:
Die Schichtdicke beeinflusst die Druckzeit und die Oberflächenqualität.
Zu finden unter „Process“
| Verwendungszweck | Schichtdicke | Profilname in Bambu Studio |
|---|---|---|
| Schneller Entwurf | 0,28 mm | Extra Draft |
| Standarddruck | 0,20 mm | Standard |
| Feine Modelle / Rundungen | 0,12 mm | High Quality |
| Sehr detaillierte Figuren | 0,08 mm | Extra Fine |
Wenn dein Modell Überhänge hat, aktiviere Support unter
„Process → Support → Enable support“.
Diese Stützstrukturen werden nach dem Druck entfernt.
Nozzle-Durchmesser: beeinflusst Detailgenauigkeit und Druckzeit
Wandanzahl (Wall Loops): bestimmt Stabilität
Boden- und Deckenschichten: steuern Dichte und Glätte
Infill: bestimmt, wie „voll“ das Modell innen ist
Brim/Raft: hilft bei der Haftung auf dem Druckbett
Support-Typen: je nach Modell anpassbar
(Diese Punkte sind für Fortgeschrittene relevant.)
